Wie groß wird er, wie viel frisst er, wie weit darf er laufen — mit ehrlichen Bereichen statt erfundener Genauigkeit.
Davon höchstens 108 kcal aus Leckerli.
Bei 380 kcal/100 g. Auf drei Mahlzeiten verteilen.
Faustregel: 5 Minuten je Lebensmonat, zweimal täglich. Umstritten und nicht durch Studien belegt — freies Spiel im eigenen Tempo zählt nicht mit.
Der Energiebedarf sinkt relativ zum Körpergewicht, je näher der Welpe dem Endgewicht kommt. Wer die Menge einmal einstellt und dann laufen lässt, füttert im zweiten Lebenshalbjahr fast zwangsläufig zu viel.
Waagerecht das Alter in Monaten, senkrecht das Gewicht in Kilogramm. Das Band zeigt den Bereich, den die beiden gängigen Datengrundlagen aufspannen — der Punkt ist dein Welpe. Liegt er dauerhaft außerhalb des Bandes, lohnt ein tierärztlicher Blick.
Zwischen der 3. und etwa 16. Lebenswoche liegt die Sozialisierungsphase. Was dein Hund in dieser Zeit kennenlernt — Untergründe, Geräusche, Menschen, Artgenossen, Autofahren, Alleinsein — nimmt er als normal an. Was er nicht kennenlernt, lässt sich später nur mit deutlich mehr Aufwand nachholen.
Das Fenster schließt sich unabhängig davon, ob man vorbereitet ist. Deshalb bringt strukturiertes Training in dieser Zeit am meisten — und kostet am wenigsten.
Online-Hundeschule ansehen (Link folgt)Bei deinem Hund ist diese Phase vorbei. Nachholen geht, dauert nur länger.
Endgewicht. Welpen folgen je nach Größenklasse einem typischen Wachstumsverlauf. Wir verwenden zwei verbreitete Datengrundlagen: die Zentilkurven nach Salt et al. (2017), PLOS ONE 12(9):e0182064 — erstellt aus 50 000 Hunden in idealer Körperkondition, gefiltert aus über sechs Millionen tierärztlichen Messungen — sowie gängige Wachstumstabellen auf Basis von AKC-Rassestandards und Waltham-Daten. Zur Arbeit von 2017 existiert eine Korrektur von 2024, die nicht alle Zweitquellen eingearbeitet haben.
Warum ein Bereich und keine Zahl. Diese beiden Grundlagen widersprechen sich — bei großen Rassen um bis zu 15 Prozentpunkte. Für einen Hund mit 40 kg Endgewicht bedeutet das im sechsten Monat 22 kg nach der einen und 28 kg nach der anderen Quelle. Wir zeigen deshalb die Spanne, die die Datenlage hergibt. Bemerkenswert dabei: Die Unsicherheit hängt an der Größenklasse, nicht am Alter — bei großen Rassen bleibt die Vorhersage grob, auch wenn der Hund älter wird.
Energiebedarf. Nach der Wachstumsformel 130 × kg^0,75 × 3,2 × (e^(−0,87 × p) − 0,1), wobei p das aktuelle Gewicht im Verhältnis zum erwarteten Endgewicht ist. Der Bedarf je Kilogramm sinkt mit jedem Wachstumsschritt.
Bewegung. Die Faustregel von fünf Minuten je Lebensmonat ist weit verbreitet, aber nicht durch belastbare Studien gedeckt und unter Fachleuten umstritten. Wir nennen sie, weil danach gefragt wird — nicht, weil sie bewiesen wäre.
Alle Werte sind Richtwerte für gesunde Hunde und ersetzen keine tierärztliche Beratung. Bei auffälligem Wachstum, Untergewicht oder schnellem Zulegen gehört der Hund in fachliche Hände — gerade bei großen Rassen, wo zu schnelles Wachstum die Gelenke belastet.